Tipp des Monats

Offene Fugen

Offene Fugen kommen einem sehr teuer zu stehen. In Bad und Küche werden Silikon-Fugen angebracht, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Im Laufe der Jahre können diese elastischen Fugen reißen oder sich von den Fliesen an der Wand lösen. Das wird vor allem dort zum Problem, wo Silikonfugen die Ränder von Bade- und Duschwannen abdichten sollen: Nach und nach kann so Wasser eindringen, so dass sogar noch in tiefer gelegenen Stockwerken in anderen Wohnungen Schäden zu entdecken sind.

Leider sind solche Schäden nicht über die von der STADTBAU abgeschlossene Leitungswasserversicherung abgedeckt, da das den Schaden verursachende Wasser nicht aus einem defekten Wasserrohr ausgetreten ist.

Der Mietvertrag verpflichtet Sie als Mieter, bei Schäden die STADTBAU zu benachrichtigen – also auch bei beschädigten Silikonfugen. Melden Sie diese nicht, haben Sie dafür aufzukommen. Bitte richten Sie Ihr Augenmerk deshalb des Öfteren auf die Silikonfugen in Ihrer Wohnung und melden Sie schadhafte Stellen (gerissene oder lose Silikonfugen) der STADTBAU. Neue Fugen zu setzen, gehört zu den Aufgaben des Vermieters: Er bestellt und bezahlt den Handwerker.

Silikonfugen sind Wartungsfugen und müssen immer wieder überprüft werden. Aber nicht nur innerhalb Ihrer Wohnung müssen Sie ein Augenmerk auf die Silikonfugen richten, sondern auch auf dem Balkon. Hier finden Sie Silikonfugen am Balkonbelag als Übergang zu den Sockelfliesen.