Tipp des Monats

Die kalte Jahreszeit

Die kalte Jahreszeit rückt unaufhaltsam näher. Damit steigt wieder das Risiko, dass die Mülltonnen einfrieren. Besonders gefährdet ist die Biotonne.

Bei strengen Minusgraden kann es dazu kommen, dass Bioabfälle in der Tonne festfrieren, und diese deshalb nicht vollständig geleert werden kann. Die Automatik der Leerungsfahrzeuge schlägt die Tonnen mit einer vorgegebenen Kraft gegen die Schüttung: Was dabei nicht losgeklopft wird, verbleibt in der Tonne. Es ist aus Arbeitsschutzgründen gesetzlich untersagt, dass die Müllwerker selber „Hand anlegen“ und das Material in der Tonne lockern, daher müssen sie häufig mit Inhalt zurückgestellt werden. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf eine kostenlose Ersatzleerung des Abfallbehälters.

Sollte der Biomüll doch einmal einfrieren, bleibt nichts anderes übrig, als selbst mit einem Spaten die Abfälle kurz vor der Leerung nochmals zu lockern. Die Müllwerker sind zu dieser Arbeit nicht verpflichtet

Damit Ihre Abfälle nicht in der Mülltonne festfrieren, hier einige Tipps:

Küchenabfälle gut abtropfen lassen und dann einpacken. Dazu eignen sich Zeitungspapier oder Papiertüten. Auch Bioabfalltüten aus Recyclingpapier, die es im Handel zu kaufen gibt, sind eine gute Alternative.

Nasses Laub und feuchte Gartenabfälle sollten generell nicht lose in die Biotonne wandern. Am besten das Laub zuerst in Papiersäcke stopfen und diese dann in die Tonne geben.

Locker eingefüllte Abfälle frieren weniger leicht fest. Daher sollte man besonders Bioabfälle niemals in die Tonne hineindrücken.

Nach der Leerung sollte man die Biotonne gut austrocknen lassen und dann zuerst mit einigen Lagen Zeitungspapier befüllen. Alternativ kann man auch zu Papiersäcken greifen, die die Tonne komplett auskleiden. Diese Säcke gibt es im Handel zu kaufen.

Hier finden Sie weitere Tipps der letzten Monate.

Achten Sie darauf, dass Ihr Biomüll nicht in der Tonne festfriert!

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