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Laufende Projekte

Hier finden Sie einzigartige, zukunftsweisende und anspruchsvolle Objekte, die von der STADTBAU realisiert werden alle mit dem Ziel, hervorragende Architektur einer breiten Schicht der Bevölkerung preiswürdig zugänglich zu machen. Dabei werden die vielfältigen Aspekte von Wohnen, Individualität und Gemeinschaft auf besondere Weise in Einklang gebracht.

Sozialer Wohnungsbau, zweiter Bauabschnitt an der Eisenbahnstraße.

Alle Schwierigkeiten gemeistert- die STADTBAU feiert Richtfest in der Eisenbahnstraße 4-8!

Dass sozialer Wohnungsbau dringend benötigt wird, steht außer Frage; dass es jedoch nicht immer einfach ist, solche Projekte in die Tat umzusetzen, musste die STADTBAU in den vergangenen Monaten erfahren. An der Eisenbahnstraße realisiert die hundertprozentige Tochter der Stadt 48 Wohnungen für Geringverdiener. Das 9 Millionen Euro teure Projekt hätte ein privater Bauträger wohl nie gewagt. Viele Unwägbarkeiten musste die STADTBAU meistern, wie Geschäftsführer Oliver Lamprecht beim Richtfest berichtete. Angefangen bei den intensiven Verhandlungen mit der Bahntocher Aurelis über den Ankauf des 10.500 m² großen Grundstückes; weitere Hürden waren der schwierige Baugrund, der eine aufwendige Pfahlgründung notwendig machte, die hohen Kosten der Kampfmittelbeseitigung und nicht zuletzt die 2.400 m² große Fläche, auf der seltene Vögel und Zauneidechsen einen neuen Lebensraum gefunden haben und die deshalb für den Menschen nicht nutzbar ist.

Die STADTBAU ist aber nicht umsonst ein Profi auf ihrem Gebiet und die drei neuen Massivbauten werden im Februar 2018 bezugsfertig sein. Die große Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum gibt der STADTBAU recht in ihrem Tun. Wie immer hat sie – allen Schwierigkeiten zum Trotz – auch bei diesem Projekt das städtebauliche Erscheinungsbild sowie die Stadtökologie fest im Blick. Nahtlos fügen sich die drei Baukörper des Karlsruher Architekten Jürgen Strolz von SWS Architekten an den bereits seit 2007 dort stehenden ersten Bauabschnitt. Zwischen den beiden Bauabschnitten wird eine zentrale, grüne Mitte entstehen, mit Spielgeräten, Bouleplatz und Sitzgelegenheiten für Groß und Klein.

Geschäftsführer Oliver Lamprecht, den interessanten und bei Mietern sehr beliebten Standort des Objekts im Grünen mit hervorragender Infrastruktur. Die Nachfrage nach den 48 2- und 3- Zimmer-Wohnungen sei sicher auch deshalb bereits jetzt immens hoch, berichtet Geschäftsführer Armin Maisch. Die voraussichtlichen Gesamtherstellungskosten inklusive Grundstück und Erschließung betragen 9 Mio.€. Das Projekt wird mit Fördermitteln aus dem Landeswohnraum-programm in Höhe von rund 6,2 Mio.€ gefördert, der Rest stammt aus Eigenmitteln der STADTBAU in Höhe von 2,7 Mio. €. Der Mietpreis liegt bei 5,80 €/m² und somit 33 % unter dem Mietspiegel.

Bauliche und technische Besonderheiten: 

  • Kompakte und optimierte Baukörper: großes Volumen, geringe Oberfläche und damit geringere Baukosten und geringere Wärmeverluste als im 1. Bauabschnitt
  • Energieeffizienzhäuser nach dem KfW-55-Standard, großer Beitrag zur CO2- Einsparung
  • Die Wärmeversorgung der drei Gebäude erfolgt über jeweils eine im Kellergeschoss installierte Fernwärmeübergabestation; Fernwärme aus Kraft- Wärme- Kopplung.
  • Wohnungen mit Fußbodenheizung ausgestattet; gute Wärmedämmung der Gebäude und somit geringe Vorlauftemperaturen
  • Massivbauweise (Ziegel mit Perlitefüllung), Fokus auf Nachhaltigkeit, ausdr. kein Wärmedämmverbundsystem
  • Zentrale „Grüne Mitte“ zwischen erstem und zweitem Bauabschnitt mit Spielgeräten, Bouleplatz und Sitzgelegenheiten für Groß und Klein
  • Sämtliche EG-Wohnungen barrierefrei ausgestattet
  • Optimierte Wohnungsgrundrisse mit wenig Verkehrsfläche.
  • Vorgelagerte Mietergärten bei sämtlichen EG-Wohnungen
  • Extensive Begrünung auf den Dächern
  • Ungestörte Balkonnutzung durch Positionierung in den Ecken der Baukörper
  • Kontrollierte Lüftung der Wohnungen mit ausreichend Frischluftzufuhr
  • Reduzierung der Versiegelung des Grundstücks ein Minimum; deutliche Entlastung des Entwässerungssystems durch einen großen Anteil an Grünanlagen, versickerungsfähiges Pflaster und extensive Begrünung auf den Dächern
  • Zwei Naturschutzausgleichsflächen im Norden mit 1.000 m² und im Süden mit 1.400 m² für Eidechsen und verschiedenen Vogelarten.
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